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Demokratie braucht Vertrauen

Die Demokratie steckt in einer Krise. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik und die politischen Parteien schwindet. Insbesondere Menschen aus prekären Schichten fühlen sich von der Politik im Stich gelassen und als Bürger zweiter Klasse. Sie fühlen sich mit ihren Interessen von der Politik nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr vertreten und nehmen darum immer weniger an Wahlen teil.

Gewählte Volksvertreter haben sie somit nicht im Blick – es entsteht eine Teufelsspirale, so dass sich Randgruppen immer mehr als „außen vor“ erleben.

Die Menschen am Rande der Gesellschaft wollen sich beteiligen, sie wünschen sich dazu Möglichkeiten. Deshalb zielt das Vorhaben darauf ab, Benachteiligte Menschen zu befähigen, sich für ihre Bedarfe und zur Verbesserung bestehender Strukturen einzusetzen.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, soll der Dialog zwischen Menschen aus prekären Schichten und Politikern/-innen wieder gestärkt werden. Nach dem Motto „Demokratie braucht Vertrauen“ senden Menschen aus prekären Milieus Politikern/-innen „Vertrauensscheine“. Mit diesem Schein bringen sie zum Ausdruck, dass sie mit ihrer Stimme den Politikern/-innen das Vertrauen schenken und darauf vertrauen, dass diese sich um ihre Probleme und Anliegen kümmern.

Mit den Vertrauensscheinen werden Menschen in prekären Lebenslagen motiviert, Kontakt mit Politikern aufzunehmen und ihre Wünsche und Forderungen an die Politik zu formulieren. Auf der anderen Seite erfahren Politiker von den Nöten, Sorgen und Forderungen von Menschen in prekären Lebenslagen und bringen diese wieder in ihre politische Arbeit mit ein.

Die angesprochene Zielgruppe sind Menschen am Rande der Gesellschaft, die aufgrund ihrer Benachteiligung von Teilhabe an Gesellschaft ausgeschlossen sind. Das Vorhaben nimmt insbesondere Menschen aus prekären Schichten mit wenig Einkommen, Menschen in Stadtteilen mit geringer Wahlbeteiligung, Demokratieferne, Nichtwähler in den Blick.

Demokratie braucht (wieder) Vertrauen, denn vor allem Randgruppen ziehen sich aus demokratischen Prozessen zurück.

 

Ort und Laufzeit des Projekts: Umsetzung des Vorhabens entsprechend der Förderrichtlinie Stuttgart und regionaler Umkreis vom  01.04.2019   bis  30.09.2019

 

Kontakt

Katrin Hogh
Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration e. V.
Fachverband der Diakonie Deutschland
Gottfried-Keller-Straße 18 c
70435 Stuttgart

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Tel.: 0711 / 2 73 01 – 170

www.efas-web.de

 

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